Wie wir Anfragen verteilen
Keine Blackbox: das ist genau die Reihenfolge, in der unser System bestimmt, welche angeschlossenen Betriebe eine Anfrage erhalten. Dieselben Regeln gelten für alle — auch für Betriebe, zu denen wir eine andere Beziehung hätten.
1. Arbeitsgebiet
Nur Betriebe, deren angegebenes Arbeitsgebiet die Postleitzahl der Anfrage abdeckt, kommen in Frage. Deutsche und niederländische Gebiete sind strikt getrennt: ein Betrieb erhält deutsche Anfragen nur, wenn er sich ausdrücklich dafür entschieden hat.
2. Produktkategorie
Die Anfrage geht nur an Betriebe, die das gefragte Produkt führen: eine Bausatz-Anfrage an Bausatz-Anbieter, eine Montage-Anfrage an Montagebetriebe, eine Holz-Anfrage an Zimmerleute.
3. Kapazität und Guthaben
Betriebe, die ihr selbst gewähltes Wochenmaximum erreicht haben, pausiert sind oder nicht genug Guthaben haben, werden übersprungen — so landet eine Anfrage nie bei einem Betrieb, der nichts damit anfangen kann.
4. Stufenvorrang, dann faire Rotation
Aus den verbleibenden Betrieben gehen jene mit einer höheren Teilnahmestufe vor (Gütesiegel vor Geprüft vor Basis — die Stufen mit den schwereren, veröffentlichten Prüfungen). Innerhalb derselben Stufe gilt „am längsten nicht bedient zuerst“: wer am längsten keine Anfrage bekam, steht vorn. Neue Partner rücken dadurch von selbst schnell auf.
5. Höchstens 3, nie mehr
Eine Anfrage geht an höchstens 3 Betriebe je Anfragetyp (oder an weniger, wenn der erste Betrieb ein 1:2- oder Exklusivpaket abnimmt). Wir verkaufen eine Anfrage nie an mehr Parteien als vereinbart und niemals an Dritte weiter.
Ortssponsoring gehört nicht dazu
Ein Betrieb kann eine Ortsseite sponsern — das ergibt einen deutlich als „Gesponsert“ gekennzeichneten Eintrag auf dieser Seite, und sonst nichts: Sponsoring spielt in keinem der fünf Schritte oben eine Rolle.
Warum wir das veröffentlichen
Betriebe zahlen je Anfrage und Verbraucher vertrauen uns ihre Daten an. Beide verdienen zu wissen, wie die Verteilung funktioniert. Stimmt mit einer erhaltenen Anfrage etwas nicht, dann gilt die Fair-Lead-Zusage: innerhalb von 7 Tagen reklamieren, das System entscheidet sofort anhand der beim Versand festgehaltenen Daten. Und wenn der Verbraucher seine Anfrage zurückzieht oder keiner der Betriebe ihn erreichen konnte, schreiben wir von uns aus gut — ohne dass Sie etwas melden müssen.
Auch nachlesenswert: unsere Zulassungskriterien, unsere Zahlen und die AGB.